So klein der Park auch ist (sh. vorherigen Blogbeitrag) so hat er doch noch einen vierten Eingang.

Von dort führt ein Weg entlang eines kleinen Baches, einmal längs durch den Park und verbindet dabei auch die anderen Eingänge/ Routen miteinander. Da das Wetter so schön ist, bleiben wir kurzentschlossen dort und begehen auch diesen Weg. Nicht unbedingt in voller Länge (10 km hin und 10 km zurück), aber mal sehen wie es sich angeht.

Der Weg führt uns von Anfang an über Stock und Stein, wie man so sagt. Nur sind die Steine hier sehr groß. Es ist ein Weg durch einen Urwald, und grö´ßten Teils auch hier über sehr sumpfiges Gelände. In einigen Winkeln versinkt man fast bis zu den Knöcheln. Dann gibt’s mal wieder ein paar Meter über Steine und dann folgt wieder ein feuchtes sumpfiges Stück.

Wir sehen sogar einen Auerhahn, der kurz vor uns seinen Platz in einer Kiefer verlässt und quer über unseren Weg fliegt. Sehr beeindruckend und auch schon wieder vorbei, bevor wir auch nur die Chance haben ein Foto zu machen.

Es geht weiter, vorbei an kleinen Seen und kleinen Wasserfällen.
Dann ist plötzlich Schluß: Wir müssten die Seite des Baches wechseln. Aber da ist keine Brück oder ähnliches. Die Steine im Bach sind zu weit auseinander, als daß Simone es schaffen könnte.
Also hat uns der Weg die Entscheidung abgenommen, wie weit wir wandern wollen/ oder können. Trotzdem war es eine schöne Wanderung, bei Sonnenschein und nur schwer aushaltbaren 22 °C.


Wir ziehen weiter westwärts. Uns lockt der Fulufjället National Park, an der Grenze zu Norwegen. Kurz vor unserem Ziel finden wir wieder einen sehr schönen Platz an einem Fluß, der hier einen See bildet.

Wir sind auf dem Weg zur Stromschnelle Fjätfallet
Es ist noch zu früh, um den Tag zu beenden. Also werfen wir noch einen Blick in die Karten und entdecken nur 3 km von hier eine kleine Stromschnelle!




Die Karte in die wir schauen ist übrigens eine Online Karte. Meine größte Entdeckung in diesem Urlaub! Die Schweden haben es tatsächlich geschafft alle (?) Naturschutzgebiete, Badeplätze, Wanderwege und was auch immer in eine einheitliche Karte zusammen zu fassen. Und man kann direkt in den Winkel zoomen, in dem man gerade ist. Perfekt! Falls du sie haben möchtest, du findest sie hier: www.naturkartan.se/de/explore

Auf dem Display die neu entdeckte Website naturkartan.se
Praktisch: ein Auto mit integrierten Web-Browser

Kann man eigentlich eine Bluetooth Tastatur mit dem Tesla-Display verbinden? Dann kannst du bequem im Auto (während der Fahrt?!) deine Beiträge schreiben 🙂
Mein lieber Schmuel,
Nein, das kann man leider nicht. Ich jedenfalls nicht. Man kann noch nicht mal Apps installieren! das wäre noch schöner, dann könnte man während der Fahrt endlich Solitär spielen! (der Browser kann nämlich während der Fahrt geöffnet werden – die vorinstallierten Spiele nicht! Elon als echte Spaßbremse lässt grüßen)
Aber vielleicht kannst du dich der Sache annehmen und ein alternatives Betriebssystem installieren?
LG
Wow. Ich muss gestehen: Als ich hier zum ersten Mal von https://www.naturkartan.se/ gehört habe, dachte ich zunächst: „Ja, nett – aber an OpenStreetMap wird das wohl kaum heranreichen.“
Als ich die Seite dann geöffnet habe, war ich ehrlich gesagt ziemlich überrascht. Die Informationsdichte ist beeindruckend, aber vor allem die Art, wie die Informationen aufbereitet und präsentiert werden.
Naturkartan versucht ja gar nicht, die vollständigste Karte oder das beste Routing anzubieten. Stattdessen beantwortet es eine andere Frage: Warum ist ein bestimmter Ort für Besucher interessant? Welche Bedeutung hat er? Was kann man dort erleben?
Dadurch entsteht weniger der Eindruck einer Karte und mehr der eines kuratierten Zugangs zur Natur. Eine wirklich gelungene und schöne Zusammenstellung von Informationen.
Echt klasse. ich wünschte sowas gäbe es hier auch. Ich werd diese seite öfter Ansurfen.