Fulufjället Nationalpark

Nach einem Frühstück an einem wunderschönen, langgestreckten See oder Fluß (so genau weiß man das nie), sind wir zum Nationalpark aufgebrochen.

Morgenstimmung
Mal wieder ein wunderschöner Frühstücksplatz, diesmal auch sehr warm und windstill!

Wir erreichen am späten Vormittag den Nationalpark mit dem schönen Namen Fulufjället. Schon aus der Ferne ist das zentrale Bergmassiv mit weißen Schneefeldern erkennbar.

Zum Glück sind wir immer noch außerhalb der Saison, der große Parkplatz ist fast leer. Aber merkwürdig, es sind viele PKW mit Lastenanhänger auf dem Parkplatz. Bisher hätte ich nicht gedacht, daß man damit zu einer Wanderung aufbricht.
Bald zeigt sich, daß die Bergwacht sich diesen Winkel ausgesucht hat, um eine Übung durch zuführen.
Auf Schildern im Parkeingang lesen wir, daß es zu Einschränkungen auf Grund der Übung kommen kann. Wie sich zeigen wird, sind wir davon aber nicht betroffen.

Überall sieht man Menschen, die Wasser fotografieren
Es ist aber auch wirklich schön!

Die Hauptattraktion des Parkes ist der Njupeskär-Wasserfall. Er hat eine Fallhöhe von 93 m, davon im freien Fall 70 m. Lange Zeit galt er als der höchste Wasserfall Schwedens. Aber wie das oft bei den „Wer-hat-den-Größten“ Wettbewerben ist, irgendwann zieht man den Kürzeren. So erging es auch dem Njupeskär: eben noch der Größte Wasserfall (Schwedens) und schwupps: schon findet sich ein namenloser Zwillings-Wasserfall im nördlichen Lappland, der es auf 250 m bzw. der größere Zwilling auf 300 m bringt.

Der Njupeskär aus der Ferne
Und aus der Nähe – und da ist ja auch der Nationalpark-Stern!

Aber wir haben uns dadurch nicht entmutigen lassen (zumal ich das erst jetzt beim Schreiben auf Wikipedia lese) und sind zum Wasserfall gegangen.
Erst zum unteren Ende und danach hinauf zum oberen Anfang des Falles.
Der Weg nach oben war sehr sehr schwierig, ziemliche Kletterei über ein größeres fast senkrechtes GeröllfELD. Die Aussicht war grandios.

Der Weg nach oben: steil und steinig!
Aber gut markiert: einfach den orangenen Markierungen folgen!
Und oben angekommen, ging der Weg immer so weiter: Steine und noch mehr Steine
Über dieses Schneefeld mußten wir!
Mit Steigeisen wäre es wirklich perfekt!
Weiter Blick ins schwedische Dalarna Län

Der weitere Weg – also wieder zurück zum Parkplatz – blieb steinig und anstrengend. Schließlich mußten wir ein Schneefeld queren, das den Weg überdeckte. Da dieses Schneefeld schräg an der Flanke des Berges lag, war es nicht ungefährlich.
Gut, daß wir zu Hause schon an solche Situationen gedacht haben und unsere Steigeisen ins Auto gepackt haben!
Schlecht, da´ß die Steigeisen brav auf uns auf dem Parkplatz gewartet haben.

Für die Nacht gibt’s wieder einen schönen Platz an einem See.
Jetzt sind wir auch schon im nördlichen Südschweden (Nähe Malung)

Ein Kommentar zu „Fulufjället Nationalpark“

  1. Ohjeh. Da hätte ich mich glaube nicht über das Schneefeld getraut. Aber Wirklich schön sonst. Es ist ja eine richtige Tour von NAtionalparks und Brücken bei euch!

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