Naturgemäß spielt auch das Essen auf einer Reise eine nicht ganz unwichtige Rolle. Vielleicht auch daran ersichtlich, daß das eine oder das andere Frühstücksbild in die Blogeinträge gelangt ist.
Frühstück ist für uns tatsächlich die Hauptmahlzeit. Das ist uns wichtig. Und dafür nehmen wir uns auch richtig Zeit und Ruhe.
Wenn das Wetter es zuläßt und wenn wir eine schöne Umgebung haben, im Idealfall auch Sonne und Bank und Tisch bereitgestellt werden, dann frühstücken wir gleich da, wo wir Abends unser Nachtlager aufgeschlagen haben.
Ansonsten suchen wir uns unterwegs ein schönes Plätzchen und frühstücken halt ein wenig später. Das kann auch schon mal um 12 Uhr (oder nach 12) sein. Hauptsache es ist Frühstück 🙂

Beschriftung auf einer Brottüte.
(Freie Übersetzung eines nicht schwedisch sprechenden Blogautors.)
OK, aber was können wir in diesem Winkel der Welt empfehlen?
Ist es besser alles oder soviel wie möglich von zu Hause mitzubringen? Oder findet man vor Ort auch etwas brauchbares?
Ist es in Schweden nicht unendlich teuer?

Dieses Bild ist am frühen Nachmittag aufgenommen – die Reihen sind gelichtet. Aber das Angebot ausreichend und schmackhaft.
Es ist alles Weißbrot, auch dunkleres Brot, das ist dann halt mit Malz getönt.

Wir nehmen davon auch immer einige Tüten mit nach Hause. Kurz getoastet ist es einfach unschlagbar!
Prinzipiell bringen wir nur wenig von zu Hause mit. Wir lieben es, im Gastland einzukaufen und auch mal Neues kennenzulernen.
In Schweden gibt es ähnliche Lebensmittel wie bei uns, die Vorlieben sind den deutschen Vorlieben nicht unähnlich. Man findet selbstverständlich über das ganze Land verteilt größere und kleinere Lebensmittel Geschäfte. Allerdings wird der Abstand zwischen den Läden im Norden wirklich größer. Es können schon mal 100 km zwischen zwei kleinen Läden liegen. Eine gewisse Vorausplanung kann hilfreich sein. Dafür haben die Läden meist Montag bis Sonntag offen, selbst Feiertage scheinen kein Problem zu sein. Zumindest war am Pfingstsonntag alles geöffnet. Und den Pfingstmontag gibt es hier sicherheitshalber gar nicht erst.

Gibt es auch in verschiedenen anderen Varianten, mit Speck, mit Krabben etc. – die lassen wir aber für die einheimischen Kunden im Regal liegen 🙂

Interessant ist auch, daß das Logo ein gekröntes „W“ ist. Eigentlich gibt es im schwedischen kein „W“
Die Preise im Supermarkt sind vergleichbar zu den deutschen Preisen. Im Restaurant ist es deutlich teurer, aber da fehlt uns die Erfahrung. (Als wir mit 5 Kindern unterwegs waren, haben wir direkt darauf verzichtet und alles selbst gekocht/ serviert. Und jetzt, wo wir nur noch zu zweit unterwegs sind, ist es halt gut antrainiert.)

Kein Käse im klassischen Sinne, sondern Süßmolke und Sahne eingeköchelt. Daher kommt ein karamellartiger Geschmack, verbunden mit cremiger Konsistenz.
Am besten mit einem Käsehobel schneiden!
Was ist noch wichtig?
Wir bevorzugen die Läden der ICA-Kettte, da gefällt es uns einfach besser. Aber es gibt daneben noch einige andere bis hin zu Lidl.
Bei uns bleibt im Urlaub die Küche kalt. Das ist einfach praktischer. Im Tesla sowieso aber auch im Womo. Wir lieben frisches Brot und verschiedene Sorten Belag. Und die gibt’s hier reichlich.

Gewürzt mit Kümmel und Nelken – grandioser Geschmack!

In den Text reingestreut und unten drunter einige Dinge, die wir hier gerne kaufen. Und die uns gefallen. Aber natürlich gibt’s noch viel mehr. Probier es einfach aus!

(Leider auch in Schweden etwas teuer!)

Hier offensichtlich eine Reminiszenz an unseren Spanien-Urlaub.

Unsere diesjährigen Favoriten: Äppelpaj und Saltlakrits!

Sollte man so verwegen sein, diese Dose zu öffnen: Bitte nur im Freien mit 100 m Abstand zu bewohnten Gebiet. Der Geruch ist etwas streng, der Geschmack erinnert an … an … an Surströmming.
Zum Glück essen wir weder Fleisch noch Fisch 🙂
