Room Tour – Tesla „Camper“

Die Hälfte der Urlaubszeit haben wir in unserem Camper erfolgreich überlebt. Und da es uns immer noch gefällt und wir gerade noch nicht zu verkramt sind – kommt uns doch mal (virtuell) besuchen!

Seit etwas ü´ber einem Jahr träume ich davon, mit dem Tesla auf große Urlaubsfahrt aufzubrechen.
Das Netz ist ja einigermaßen voll mit der Nutzung als Camper, der Tesla selbst bringt schon einen Camp-Modus mit, außerdem gibt es fertige passende Matratzen für den Innenraum. Kann also doch nicht so schwer sein?

Aber was braucht man wirklich und vor allem was brauchen wir wirklich?
Welches Camping Revier ist geeignet und welche Jahreszeit? Und wann werden wir es endlich tun?
Fragen über Fragen!
Eins war eigentlich schon klar: wenn Campen, dann in Schweden. Dort kann man überall Freistehen (im Notfall sind aber auch überall Campingplätze verfügbar). Außerdem gibt es im ganzen Land eine gute Infrastruktur, speziell gibt es fast überall Toilettenhäuschen, die auch fast immer akzeptabel sind. Das ist schon wichtig, wenn man kein Klo im Camper verbaut hat (und man selbst schon älter ist).

Dann ergab es sich, daß wir 13 Tage Schweden als Womofahrt gemeinsam mit einem anderen Womofahrer geplant hatten. Leider fiel das andere WomoTeam aus. Also war das die Gelegenheit! Und die haben wir genutzt.

Aber jetzt kommt doch einfach mal mit in unser rollendes Heim:

Panoramablick – das Highlight an jedem Abend und jedem Morgen

Direkt darunter unser Bett. Wir haben uns entschieden selbst eine Matratze anzupassen und keine fertige zu nehmen. Warum? Die fertigen Matratzen sind alle aufblasbare Matratzen, um ein Verstauen im Fahrzeug zu ermöglichen. Wir haben nicht vor, die Matratze zu verstauen. Außerdem habe ich Sorge, daß irgendwann die Luft runter ist. Und letztlich war unsere Variante preislich deutlich günstiger. Wir haben einfach eine dreifach faltbare Gästebett Matratze genommen, 1,2 m breit und 15 cm stark. Diese mußte dann nur noch auf die Größe angepasst werden.

Die Form ist schon aufgezeichnet, zwei der drei Teilstücke müssen angepasst werden.
Der Einsatz eines Elektromessers war der GameChanger! Es ging wirklich sehr leicht, sehr gerade und ohne jegliche Flusen
Und es passt sogar!
Ja… Das könnte bequem sein!
Ja, es ist bequem!

Die zweite wichtige und richtige Entscheidung war die Anschaffung einer Trocken-Trenn-Toilette. Oben habe ich zwar die gute Infrastruktur in Schweden gelobt, aber Haben ist besser als Brauchen!
Wie sich herausstellte, sind in der Vorsaison die Toiletten-Häuschen auf den Badeplätzen oft noch verschlossen. Außerdem waren uns so auch abgelegene Stellplätze in der Natur zugänglich.
Und unser Klo paßt genau in den vorderen Kofferraum!

Unsere Küchen und Klo-Abteilung:
Rechts das Klo und Links Küchenabteilungg: Wasserkessel, darunter die Gaskartuschen, dahinter der Kocher (handlich verpackt), dahinter der Falthocker für den Wasserkanister, dahinter der Beutel mit dem Einstreu, und vorne Mitte links: der bunte Papierspender fürs Klo
Beispielbild: Unsere Freiluft-Toilette:
Hervorragende Ausblicke und Lüften ist schon inbegriffen 🙂

Noch einiges wichtige Zubehör zur Ergänzung

Wasser Kanister (1x 20 Liter, 2x 5 Liter)
Kompressorkühlschrank ca. 15 Liter , der war schon vorhanden und wir haben wir ihn (zurück-) ausgeliehen
Unser (von außen) begehbarer Kleiderschrank, im „Keller“ des hinteren Kofferaums
Lebensmittel, Teller, Tassen, Brettchen, Bestecktasche und, und, und…
Verstaut in zwei Klappboxen. Nachts wandern diese auf die Vordersitze

Alltag im Camper:

Kochen direkt im Küchentrackt (linke Seite!)
Frühstück im Wohnbereich
Bei schönen Wetter und vorhandenen Außenmöbeln darf auch der Außenbereich zum Essen genutzt werden
Natürlich auch als Küchentrackt
Ich liebe Abwaschen – Wirklich!

2 Kommentare zu „Room Tour – Tesla „Camper““

  1. Na endlich die lang ersehnte Roomtour. Alles sehr durchdacht. Ich bin nicht so ganz überzeugt von der Anordnung von Toilette und Küche. Aber ich dachte zunächst ja auch, dass die Toilette an ort und stelle verleib, wenn man sie mal benutzen muss… nun denn…

    1. Lieber Boatiful Friend,
      eine Tooletten Nutzung im vorderen Kofferraum ist nicht annähernd so praktisch, wie es sich anhört. Besser ist es auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben und sich einen Winkel auszusuchen, wo man gemütlich Zeit verbringen möchte.
      Und dann sind es im Kofferraum nur abgestellte Behältnisse und es kommt zu keiner Durchmissung – erst später, dann aber nur in einem Behältnis und auch dort getrennt.
      LG

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