Wir haben Bergfest, also den Gipfelpunkt unseres Urlaubs erreicht. Also lassen wir uns aus dem hohen Norden wieder in den Süden fallen.

Bei 0 °C ist das auch kein Kunststück!
Nützt ja nix.
Aber damit wir nicht gleich in ein tiefes Loch (Stimmungstief) fallen, schauen wir uns eine Stromschnelle an. Hatten wir ja schon lange nicht mehr!

Diesmal die Mårdseleforsens, also eine Stromschnelle in der Nähe von Mårdsele. Dort fließt der Fluß Vindelälven, der auf 2 km Länge 17 Höhenmeter überwindet. Daß hört sich in Bezug auf die Storforsen nicht so gewaltig an, muß er auch nicht. Dieser Winkel hat anderes zu bieten.

Einige kleine Inseln liegen in dem Fluß. Diese sind durch kleinere und größere Brücken verbunden. Darunter zwei schauklige Hängebrücken, die über die Stromschhnellen nördlich und südlich der Inselgruppe führen. Das fühlt sich schon Recht spannend an.


Um in früheren Zeiten das Flößen von Holz zu vereinfachen (bis 1976 aktiv betrieben) wurden Abgrenzungen zum Hauptlauf errichtet. Dadurch fließt nur noch wenig Wasser zwischen den Inseln entlang und teils liegt das Flußbettt auch (fast) trocken. Dadurch kann man die schönen ausgewaschenen und geschliffenen Felsen bewundern und belaufen.






Zum Abend haben wir uns einen kleinen See in der Nähe von Lycksele ausgesucht. Wir haben einen schönen Blick auf den See und schauen nach Norden auf die untergehende und aufgehende Sonne.



Ich musste glatt nochmal nachlesen ob in diesem Beitrag überhaupt ein einziges mal das Wort Winkel verwendet wurde. Gut eingewebt. Komplimente. Und es sind auch wirklich wieder sehr sehr schöne Winkel die hier beschrieben werden. Mit so nem Boot könnte man glatt ein ganzschönes Abenteuer erleben in Schweden…