Einen Urlaub durchzuplanen ist uns leider noch nie vergönnt gewesen. Was wir uns vornehmen ist eine ungefähre Zielvorstellung und natürlich eine zeitliche Planung.

Das ist ja auch unumgänglich, wenn man eine Fähre buchen möchte oder auch einen Urlaubsantrag stellen muß.
Aber darüber hinaus lassen wir uns von unserer Reiseumgebung inspirieren. Und dazu gehört die Landschaft (wie z.B. hier in unserer Lieblings-Einsame-Bucht-Gegend) aber auch das Wetter. Es ist meist nicht sinnvoll, sich eine lange Wanderung einzuplanen, wenn es dann einen ganzen Tag regnet. Dann ist es doch besser, das Wohnmobil hyggelig zu machen und bei einer Tasse Tee den Blick auf den Regen aus einem trockenen und warmen Raum zu genießen. Nebenbei hat man dann auch Zeit den Blick über das (waagerechte) Wasser gleiten zu lassen und Delfine und Waale aufzuspüren (es waren keine zugegen).

Hyggelig ist ja das Zauberwort aus dem nordischen Dänemark. (Und es hilft auch hier)
So haben wir es auch heute gehalten, den ganzen Vormittag hat es intensiv geregnet und gestürmt. Erst am Abend verflog der Regen und wir konnten uns an den 500 m langen Weg zum Strand wagen.

Der Regen ist weg, der Wind bleibt uns erhalten.




Aber hatte die Wettervorhersage nicht versprochen: „den ganzen Tag auf keinen Fall Regen, Wind ja, aber Regen nein, niemals, nie“ Nun die Wettervorhersage hatte sich versprochen.

Apropos Wetterbericht: Seit wir vor 20 Jahren erstmals schottischen Boden betraten, sind wir begeisterte Leser des Ullapool News – einem lokalen Blatt, 40seitig, A4-Kopien in Hand-Heftung (getackert) und seit 1973 auf dem Markt.
Und für den Kaufpreis von 1£ bekommt man darin einen Wetterbericht, der noch nie im geringsten Fehlerhaft war! – Noch etwas, was man in Deutschland auch mal bräuchte!


