Clachtoll Beach

Es geht weiter nach Norden, nur ein paar Kilometer weiter gibt’s den nächsten kleinen Strand der uns anlockt.

Die schmale Straße wird von Einheimischen besetzt.

Auf einer sehr schönen aber auch sehr schmalen Straßen geht’s weiter an der Küste entlang. Die sogenannten Single Road Tracks sind gerade breit genug für ein Fahrzeug. Man muß vorausschauend fahren, immer ein wenig in Sorge, vor plötzlichen Gegenverkehr. Man kommt langsam voran aber wenn man sich damit abgefunden hat, dann macht es auch richtig Freude. Allerdings ohne die Anspannung zu verlieren, da man nie weiß, wer um die nächste Ecke kommt. Schließlich begegnen uns mitunter auch LKWs.

Ein letzter Blick auf die Achnahaird Bucht
Die Straße ruft

In der letzten Nacht hat es ausgiebig geregnet und gestürmt. Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt.
Nun starten wir in den Tag, und hoffen, daß es ein trockener Tag wird. Diese Hoffnung geht in Erfüllung, der Regen hört auf und hin und wieder sehen wir blaue Stellen am Himmel.

Unterwegs immer wieder rauschende Bäche und kleine Flüsschen, alles gut gefüllt und hin und wieder einige Wasserfälle.
In Lochinver stoppen wir bei einem kleinen Spar um einzukaufen, allerdings gibt’s kaum etwas. Also zum zweiten Laden in diesem kleinen Ort, dort sind wir erfolgreicher. Jetzt können wir wieder einige Tage überstehen.

Lochinver
Immer wieder bewundern wir die kleinen weißen Häuser, die in die Landschaft gestreut sind.

Als wir in Clachtoll ankommen, erfahren wir, daß der Campingplatz ausgebucht ist. Außerdem gibt’s in dieser Gegend kein Internet, da ist es schwer eine Alternative zu finden. Zum glück gibt’s einen kleinen privaten Stellplatz, mit Telefonnummer, aber wir haben kein Netz!
Wir suchen uns auf dem Gelände, das noch völlig leer ist, einen schönen Platz – direkt am Zaun zum Strand. Ob wir hier stehen bleiben können? Der Inhaber läßt auf sich warten, so nutzen wir die Zeit für Tee und Gebäck, danach für ein paar Schritte auf den Strand. Endlich kommt der Eigentümer, wir dürfen den Platz behalten, für 25 £ inkl. Strom, eigentlich auch recht preiswert.

Ob das wirklich ein Womo Stellplatz ist?
Wir sind erst ein wenig unsicher, zumal dort noch niemand steht.
Blick aus unserem Fenster, direkt auf den Strand und die kleine Bucht

Nachdem wir den Platz sicher haben, können wir die Umgebung erforschen. Wir besuchen die Reste eines Broch aus der Bronzezeit. Recht gut erhalten und wir können darin Umherklettern. Der Weg dorthin geht, wie gewohnt, über feuchte, nasse Wiesen an den Klippen entlang. Es ist nicht sehr weit, aber unterwegs gibt’s plötzlich eine kleine Husche. Unsere Regensachen liegen natürlich im Auto, wer kann den schon mit Regen rechnen. Zum Glück war es nur eine leichte Husche.

Übers Farmland geht der Weg
Künstlerisch anspruchsvolle Weg-Gestaltung
Interessante Felsformationen
Ist es der Broch oder nur ein Steinhaufen?
Besser erhalten als gedacht, immerhin ca. 4.000 Jahre alt.
Außerdem frei zugänglich.
Ob es auch jetzt noch hält?
Innenansicht
Ein Stück Treppe ist auch noch nutzbar
Nochmal alles Wichtige auf einen Blick
Die gespaltenen Felsen auf der anderen Seite der Bucht
Gedenkstein an die Zwangsaussiedlung der einheimischen Bevölkerung

Danach geht’s noch auf die andere Seite dieser kleinen Bucht. Dort gibt es sehr interessante Klippen, Hüggel und gespaltene Felsen

Schönes Farmhaus
Noch ein kleiner Sandstrand
Noch näher kommen wir an den gespaltenen Felsen nicht heran
Abendstimmmung
Am rechten Rand kann man vielleicht unseren Stellplatz sehen
Der Hügel ist von rätselhaften, gleichmäßgen Strukturen durchzogen
Ein letzter Blick, dann geht’s wieder zrück

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